Weltretter-Projekt
Die Anti-Stress-Box
ZEIT LEO Ausgabe 5/2026
15 Jahre ZEIT LEO: Wie das Kindermagazin entstanden ist
Seit 15 Jahren begeistert ZEIT LEO Kinder mit spannenden Geschichten, Wissen und Mitmachideen. Erfahre, wie das Magazin entstand und warum der Kinderrat wichtig ist.
Kinder stellen viele Fragen, wollen die Welt verstehen und haben ihre ganz eigenen Ideen. Genau dafür gibt es ZEIT LEO. Das Kindermagazin macht Nachrichten, Wissen und Geschichten verständlich, unterhaltsam und spannend für junge Leserinnen und Leser.
Vor 15 Jahren erschien das erste ZEIT LEO-Heft. Inzwischen hat sich das Magazin weiterentwickelt, ist seinen wichtigsten Grundsätzen aber treu geblieben: Kinder sollen ernst genommen werden, Neues entdecken und ihre Meinung sagen können.
Die Idee für ein eigenes Magazin für Kinder entstand bei der Wochenzeitung DIE ZEIT. Schon einige Jahre vor dem ersten ZEIT LEO-Heft gab es dort eine Seite für Kinder. Sie sollte Kindern mit verständlichen Texten und Bildern helfen, die komplizierte Welt ein bisschen besser zu verstehen.
Bald entstand der Wunsch nach einem ganzen Magazin. Ein kleines Team aus Zeitungsmacherinnen und Zeitungsmachern begann mit der Planung. Nach rund einem halben Jahr war das erste Heft fertig. Es erschien am 6. September und umfasste 100 Seiten mit den Themenbereichen „Erleben“, „Verstehen“ und „Was tun?“ Insgesamt wurden 114.000 Exemplare gedruckt.
Das Magazin kam zunächst alle zwei Monate heraus. Nach vier Ausgaben war klar: ZEIT LEO kommt bei Kindern und Familien gut an. Deshalb wurde aus der Idee schließlich ein regelmäßiges Kindermagazin, das heute sechsmal im Jahr erscheint.
ZEIT LEO berichtet über Themen, die Kinder interessieren und in ihrem Alltag eine Rolle spielen. Das Magazin erklärt Zusammenhänge, stellt spannende Menschen und Geschichten vor und lädt zum Mitmachen ein. Dabei geht es nicht nur um Unterhaltung, sondern auch darum, Kindern Orientierung zu geben und ihnen zu zeigen, dass ihre Fragen wichtig sind.
Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf Büchern und dem Lesen. In ZEIT LEO werden Kinder- und Jugendbücher vorgestellt und bewertet. Die Empfehlungen helfen jungen Leserinnen und Lesern dabei, neue Geschichten zu entdecken. Gleichzeitig können Kinder ihre eigenen Meinungen und Bewertungen einbringen.
Damit ZEIT LEO möglichst nah an den Interessen seiner Zielgruppe bleibt, gibt es den Kinderrat. Kinder sprechen mit der Redaktion, erzählen, was sie beschäftigt, und geben Rückmeldungen zu Texten, Bildern und Heftideen.
Der Kinderrat hilft dabei, herauszufinden, welche Themen Kinder wirklich interessieren und wie ein Magazin für sie aussehen soll. Die Kinder besuchen die Redaktion, diskutieren über geplante Inhalte und sagen offen, was ihnen gefällt – oder was noch besser werden könnte.
So entsteht ZEIT LEO nicht nur über Kinder, sondern gemeinsam mit ihnen. Ihre Perspektiven sind ein wichtiger Teil der redaktionellen Arbeit.
Kinder können bei ZEIT LEO auf unterschiedliche Weise mitmachen. Sie lesen Bücher und beurteilen sie, testen Ideen und geben ihre Meinung zu Geschichten und Bildern ab. Auch ungewöhnliche Antworten sind willkommen: Bei einer früheren Bücherseite sollten Kinder ihre Meinung sogar mit lustigen Gesichtsausdrücken zeigen.
Diese Mitmachideen machen deutlich, worum es bei ZEIT LEO geht: Kinder sollen nicht nur lesen, sondern selbst aktiv werden. Sie dürfen Fragen stellen, ihre Meinung vertreten und zeigen, wie sie die Welt sehen.
Kinder brauchen Medien, die ihre Lebenswelt ernst nehmen und ihnen schwierige Themen verständlich erklären. Ein gutes Kindermagazin bietet dabei mehr als kurze Unterhaltung. Es kann Wissen vermitteln, Neugier wecken, zum Nachdenken anregen und Kindern Mut machen, selbst aktiv zu werden.
ZEIT LEO verbindet spannende Geschichten mit verständlichen Erklärungen, kreativen Ideen und Empfehlungen für Bücher. Der Kinderrat sorgt dafür, dass die Perspektive von Kindern in der Redaktion nicht zu kurz kommt.
Nach 15 Jahren zeigt sich: Ein Magazin für Kinder funktioniert besonders gut, wenn Kinder selbst mitreden dürfen.
Die Anti-Stress-Box
Der Gewinner wird von Jeff Kinney gekürt